Psychotherapie bedeutet für mich, innere Prozesse nicht nur zu verstehen, sondern sie in ihrer Tiefe erfahrbar und veränderbar zu machen.
Seit fünf Jahren arbeite ich in eigener Praxis in Köln. Mein Weg zur Psychotherapie war kein rein akademischer, gradliniger Werdegang.
Parallel zu meinen therapeutischen Ausbildungen hatte ich eine langjährige Karriere als professioneller Kampfsportler. Diese Erfahrung war geprägt von Disziplin, Selbstregulation und dem Umgang mit psychischen sowie körperlichen Grenzen.
Sie hat meine Wahrnehmung dafür geschärft, auf welcher Ebene mentale und emotionale Prozesse das Handeln beeinflussen. Ich glaube, dass Stärke aus der Fähigkeit entsteht, Belastungen zu verarbeiten, nicht aus bloßem Durchhalten.
Die Hinwendung zur Psychotherapie entwickelte sich schon früh aus dem Wunsch, diese inneren Zusammenhänge wirklich zu begreifen und innere Stabilität zu entwickeln, die auch unabhängig von Leistung, Kontrolle oder äußerem Funktionieren bestehen bleibt.