Psychische Gesundheit braucht eine sichere Basis.
- John Bowlby
Eine generalisierte Angststörung zeichnet sich durch ein dauerhaftes Angstgefühl, ständiges Sorgen und innere Anspannung aus. Die eigenen Gedanken sowie alltägliche Situationen werden als sehr belastend erlebt. Anders als bei spezifischen Phobien gibt es kein klar abgegrenztes Angstobjekt.
Stattdessen scheint die Angst ein Eigenleben innerhalb der Psyche zu führen. Dabei entstehen immer neue ängstliche Erwartungen, die die Wahrnehmung zunehmend dominieren und die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Ungreifbares Gefühl von Unsicherheit und und Anspannung.
Ständiges Sorgen und Grübeln ohne Zweckmäßigkeit.
Sozialer Rückzug und Vermeidungsverhalten.
Körperliche Anspannung, die sich in Symptomen wie Herzrasen, Atemnot oder Zittern äußert.
Dominanz negativer Gedanken und die Angst, nicht mehr positiv denken zu können.
Es dauert oft Monate oder Jahre bis diese Erkrankung erkannt wird.
Die Unverhältnismäßigkeit der Ängste und Sorgen ist meist bewusst, kann aber nicht angepasst werden. Das Angstgefühl wird in einem Bereich der Psyche erzeugt, der dem rationalen Denken nicht zugänglich ist.
Der tiefenpsychologische Ansatz beschäftigt sich mich den inneren Ursachen der Angst. Ziel ist es, diese zu erkennen und gezielt zu bearbeiten. Die therapeutische Hypnose kann hier sehr hilfreich sein.
Besonders bei tiefgreifenden Belastungen wie der generalisierten Angststörung, ist eine sorgfältige Anamnese wichtig. Sie bietet Grundlage für den Behandlungsplan und schafft Struktur und Orientierung.
Bei einer generalisierten Angststörung befindet sich das automatische (vegetative) Nervensystem in einen chronischem Alarmzustand. Beruhigung durch hypnotische und anderen Techniken kann eine körperliche Basis für psychische Sicherheit schaffen.
Die anhaltende innere Unruhe kann auf tieferliegende Konflikte und Blockaden hinweisen. Ziel der Therapie ist es diese bewusst zugänglich und veränderbar zu machen.
Auch das bewusste Regulation und Ausrichtung der Gedanken, sowie der produktive Umgang mit Stress und Belastungen spielen eine wesentliche Rolle. Dazu können klärende Gesprächen und praktische Übungen eingesetzt werden.
Angststörungen entstehen aus einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren – biologisch, psychisch und sozial. Kein einzelner Auslöser erklärt das gesamte Krankheitsbild. Stattdessen wirken oft verschiedene Ebenen gleichzeitig und verstärken sich gegenseitig.
Die Grundlagen für eine Angststörung werden meist in der Kindheit gelegt, auch wenn sie oft erst im frühen Erwachsenenalter sichtbar wird. Die Ursachen sind dabei selten auf einzelne Traumata oder besonders markante äußere Einflüsse zurückzuführen.
Häufiger sind es eigentlich gut gemeinte Verhaltensweisen der Eltern, wie etwa übermäßige Besorgnis und Fürsorge oder eine besonders stark ausgeprägte Kontrolle, die dem Kind unbewusst vermittelt, dass die Welt gefährlich ist oder dass es selbst nicht fähig ist, Herausforderungen eigenständig zu bewältigen.
Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die emotionale Zuwendung. Viele Menschen mit generalisierten Ängsten berichten, dass sie in ihrer Kindheit zwar materiell gut versorgt waren, jedoch nicht genügend emotionale Wärme erhalten haben. Kinder sind zudem äußerst feinfühlig für unausgesprochene Emotionen. Wenn Eltern oder enge Bezugspersonen versuchen, nach außen hin Gelassenheit auszustrahlen, während sie in Wahrheit gestresst oder ängstlich sind, kann dies beim Kind ein tiefes Misstrauen gegenüber seiner Umwelt auslösen.
Ausgelöst werden die Sorgen nicht selten durch zunehmende Belastungen. Sowohl im beruflichen Umfeld, als auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Unterscheidung, ob diese Belastungen Ursache oder Konsequenz der GA sind, ist oft schwierig. Therapeutisch werden sie in jedem Fall mit einbezogen.
Angst ist ein natürliches Alarmsystem des Körpers das uns auf Notlagen vorbereitet und kurzfristig unsere Reaktionsfähigkeit steigert. Doch Psyche und Körper des Menschen sind nicht darauf ausgelegt, diesen Zustand über längere Zeiträume hinweg zu ertragen. Wenn Angst chronisch wird, kann sie schwerwiegende Auswirkungen auf die Persönlichkeit, Beziehungen und das ganze Leben haben. Mögliche Folgen sind
Ständige Angst kann zu sozialem Rückzug, Hoffnungslosigkeit und emotionaler Erschöpfung führen die in einer Depression münden kann.
Generalisierte Ängste können sich verstärken und in plötzlichen Panikattacken mit intensiven körperlichen Symptomen manifestieren.
Um die Angst zu kontrollieren, entwickeln manche Menschen ritualisierte Verhaltensweisen oder zwanghafte Gedanken.
Manche versuchen, Angst mit Alkohol, Medikamenten oder anderen Substanzen zu dämpfen, was zu Abhängigkeiten führen kann.
Dauerhafte Übererregung kann Herz-KreislaufProbleme, Magen-Darm Beschwerden, Muskelverspannungen und Schmerzen auslösen.
Für die Lösung ist eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung und eine klare, transparente Struktur besonders wichtig.
In der Praxis wird zu Beginn gemeinsam ein klarer Behandlungsplan erstellt. Dabei kann die tiefenpsychologische Psychotherapie mit Hypnose kombiniert werden.
In manchen Fällen kann es zudem hilfreich sein eine systematische Erfassung der belastenden automatischen Gedanken durchzuführen. Mit Hilfe kognitiver Therapieverfahren können sie gezielt durch realistischere und hilfreichere ersetzt werden. Kognitive Umstrukturierungen verhindern stressbedingte Überreaktionen und entwickeln Souveränität.
Psychotherapie (HpG)
Tiefenpsychologie & Hypnose
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