Behandlungsfelder/

Depressionen

Auch der dunkelste Weg hat ein Ziel

Depressionen gehören zu den häufigsten und zugleich am meisten unterschätzten psychischen Erkrankungen. Sie greifen tief in das Erleben und die Lebensqualität ein. Betroffene leiden oft an einem Gefühl der inneren Leere und dem Verlust von Sinn und Freude. Trotz der schwerwiegenden Belastung, kann schwerfallen sich von dieser Erkrankung zu distanzieren. 

Selbstverurteilungen sind typisch, aber eine Depression ist kein persönliches Versagen. Sie ist ein Zeichen das gehört werden muss. In meiner Praxis unterstütze ich Sie dabei, die tieferen Ursachen zu verstehen, innere Blockaden zu lösen und wieder Zugang zu Lebendigkeit und Selbstvertrauen zu finden.

Anzeichen einer Depression

Menschen, die unter Depressionen leiden, erleben häufig:

01

Ein konstantes Gefühl innerer Leere, Traurigkeit oder Gefühllosigkeit.

02

Aktivitäten die früher erfüllend oder spannend waren, wirken plötzlich gleichgültig oder anstrengend. Die Welt erscheint grau und sinnlos.

03

Negative Gedanken, Selbstvorwürfe und Grübeln.

04

Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Schmerzen ohne medizinische Ursache.

05

Konzentrationsstörungen und Entscheidungsschwierigkeiten.

Nicht jede Depression ist auf den ersten Blick offensichtlich. Eine “funktionelle Depression” bleibt oft unentdeckt. 

Unsere Methode hero benner

Depressionen – Psychotherapeutische Behandlung in der Praxis

Depression ist ein vielschichtiges Phänomen mit unterschiedlichen Ursachen und Erscheinungsformen. In der Behandlung ist individuelle und klare Struktur entscheidend, um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen. Besondere Bedeutung liegt in der sicheren und vertrauensvollen therapeutischen Beziehung. 

Mögliche Schritte

Anamnese und Behandlungsplan

Zu Beginn steht eine sorgfältige Anamnese der aktuellen Symptomatik, dem bisherigen Verlauf und relevanten Lebensumstände. Auch unterschiedliche Ausprägungen - wie die funktionale, Erschöpfungs- oder Grübeldepression - werden dabei berücksichtigt. Auf dieser Grundlage wird gemeinsam ein Behandlungsrahmen entwickelt.

Ursachen erkennen und bearbeiten

Im zweiten Schritt kommen Methoden aus der Tiefenpsychologie und der therapeutischen Hypnose zum Einsatz, um emotionale Blockaden, biografische Zusammenhänge und innere Konflikte zugänglich zu machen. Außerdem geht es neue Handlungsspielräume zu eröffnen und festgefahrene Muster zu verändern.

Gesunde Strukturen in den Alltag integrieren

Parallel dazu geht es darum, unterstützende Strukturen im Alltag aufzubauen oder zu stärken. Dazu gehören unter anderem ein bewusster Umgang mit Belastungen, die Stabilisierung von Selbstfürsorge und das Entwickeln umsetzbarer Strategien, die langfristig entlastend wirken.

Ursachen depressiver Zustände

Depressionen entstehen meist aus einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren – biologisch, psychisch und sozial. Kein einzelner Auslöser erklärt das gesamte Krankheitsbild. Stattdessen wirken oft verschiedene Ebenen gleichzeitig und verstärken sich gegenseitig. 

Frühe Bindungserfahrungen

Besonders prägend sind frühe Erfahrungen von Bindungsunsicherheit, emotionaler Kühle oder Schuldzuschreibungen. Je früher diese Einflüsse bestehen, desto tiefer werden Selbstzweifel, Schuldgefühle und Gefühle der Unzulänglichkeit in der Psyche installiert.  

Körperliche Voraussetzungen

Neben diesen psychischen Einflüssen spielen auch physische Faktoren eine entscheidende Rolle. Biologie gibt die Realität vor. Die körperliche Gesundheit und Fitness müssen in der Behandlung unbedingt berücksichtigt werden. 

Denk- und Verhaltensmuster

Auf der Verhaltensebene führen sozialer Rückzug, Antriebslosigkeit und der Verlust von positiven Erfahrungen oft in einen Teufelskreis. Hinzu kommen negative Denkgewohnheiten: Menschen mit Depression neigen dazu sich selbst, ihre Umwelt und die Zukunft durchweg negativ zu bewerten. 

Soziales Umfeld und Belastungen

Schließlich entstehen Depressionen fast immer im Zusammenhang mit akuten oder chronischen Belastungen. Druck im sozialen Umfeld und beruflicher Stress sind häufige Faktoren, aber die Möglichkeiten sind zahlreich und oft sehr komplex. Reichen die Bewältigungsmöglichkeiten nicht aus, verursacht das Gefühle der Minderwertigkeit, Sinn- und Hoffnungslosigkeit sowie eine tiefgreifende Erschöpfung. 

 

Folgeerkrankungen von Depressionen

Unbehandelte oder chronische Depressionen können vielfältige Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Diese betreffen sowohl die psychische als auch die körperliche Gesundheit sowie soziale und berufliche Lebensbereiche.

Angststörungen

Generalisierte Angst, Panikstörung oder soziale Phobie treten häufig begleitend oder nach einer Depression auf.

Suchterkrankungen

Alkohol, Medikamente oder Drogen werden zur Selbstmedikation genutzt und führen oft Abhängigkeit.

Zwangsstörungen oder Essstörungen

Aus Selbstunsicherheit oder Kontrollbedürfnis kann es zur Ausbildung weiterer Symptome kommen

Persönlichkeitsveränderungen

Langjährige Depressionen können die Wahrnehmung der eigenen Identität nachhaltig verändern. Mit Rückzug, Verbitterung oder Verlust von Lebensfreude.

Störungen des Immunsystems

Anhaltender psychischer Stress kann das Immunsystem schwächen und die Anfälligkeit für Infekte erhöhen

Berufliche Einschränkungen

Konzentrationsprobleme, verminderte Leistungsfähigkeit oder lange Ausfallzeiten können die berufliche Entwicklung beeinträchtigen oder zur Erwerbsunfähigkeit führen.

Nachhaltige Behandlung einer Depression

Eine Depression betrifft Denken, Fühlen, Körperempfinden und den Zugang zu sich selbst und anderen. Umso wichtiger ist ein Behandlungsansatz der die Komplexität ernst nimmt und individuell ansetzt. In meiner Praxis kombiniere ich tiefenpsychologische Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Zugängen, um sowohl die bewussten als auch die unbewussten Anteile wirksam anzusprechen.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Linderung akuter Symptome wie Antriebslosigkeit, Grübelschleifen oder innerer Leere, sondern auch die Erforschung tieferliegender Ursachen. Was unter der Oberfläche wirkt – unverarbeitete Erfahrungen, dysfunktionale Beziehungsmuster oder innere Konflikte – wird behutsam zugänglich gemacht und transformiert.

Dabei hat sich die Hypnose besonder wirksam erwiesen, wenn es darum geht, Kontakt zu den eigenen Ressourcen herzustellen, den inneren Kritiker zu beruhigen oder festgefahrene Denk- und Verhaltensmuster zu lösen. Hypnose ist dabei kein Kontrollverlust, sondern ein Zustand fokussierter innerer Aufmerksamkeit, der tiefgreifende Veränderungsprozesse ermöglichen kann – auch dort, wo das Gespräch allein oft an Grenzen stößt.

Ziel ist nachhaltige Veränderung von innen nach außen. Vor allem bei tiefgreifenden Belastungen wie der Depression, ist neben konkreten Maßnehmen zur Linderung der Symptome auch ein Bewusstsein für die Entstehung dieser Zustände wichtig um Rückfälle zu vermeiden. 

1:1 Sitzungen Gesprächstherapie

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