Angst liegt nie in den Dingen selbst, sondern darin, wie man sie betrachtet.
- Antony de Mello
Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Belastungen und können sich in sehr unterschiedlichen Formen zeigen. Während Angst grundsätzlich eine normale und schützende Reaktion ist, wird sie dann problematisch, wenn sie an Intensität gewinnt, sich verselbstständigt oder den Alltag zunehmend einschränkt.
Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über verschiedene Formen von Angststörungen – darunter Panikattacken, soziale Ängste, Phobien und anhaltende generalisierte Ängste. Die einzelnen Bereiche sind jeweils vertieft dargestellt und können einzeln aufgerufen werden.
In der psychotherapeutischen Arbeit geht es nicht darum, Angst einfach „abzustellen“. Für nachhaltige Ergebnisse braucht es ein Verständnis der zugrunde liegenden Ursachen der Angst, um diese aufzuarbeiten. Häufig spielen innere Blockaden, frühe Beziehungserfahrungen oder erlernte Vermeidungsstrategien eine zentrale Rolle. In der Behandlung werden diese Zusammenhänge schrittweise zugänglich gemacht und bearbeitet.

Die soziale Phobie ist geprägt von der Angst vor negativer Bewertung durch andere. Soziale Situationen werden häufig vermieden oder nur unter starker Anspannung bewältigt. In der psychotherapeutischen Einordnung stehen Beziehungserfahrungen und Selbstwahrnehmung im Fokus um neue Sicherheiten zu gewinnen.

Panikattacken treten meist plötzlich und ohne erkennbare äußere Gefahr auf. Körperliche Symptome wie Herzrasen oder Atemnot werden häufig als bedrohlich erlebt. In der psychotherapeutischen Arbeit geht es darum, die inneren Auslöser und aufrechterhaltenden Mechanismen zu erkennen und zu bearbeiten.

Bei der generalisierten Angststörung stehen anhaltende Sorgen und innere Anspannung im Vordergrund. Die Angst ist nicht an konkrete Situationen gebunden und begleitet den Alltag dauerhaft. Therapeutisch wird betrachtet, welche inneren Muster und Erwartungen die Angst stabilisieren. Auch das Urvertrauen spielt eine große Rolle.

Spezifische Phobien beziehen sich auf klar umschriebene Auslöser wie Tiere, Höhen oder Enge. Obwohl die Angst oft als übermäßig erkannt wird, bleibt sie schwer kontrollierbar. In der Behandlung wird der Zusammenhang zwischen Angst, Körperreaktionen und Vermeidung bearbeitet. Phobien lassen sich erfahrungsgemäß erfolgreich behandeln.
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