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Ernährung

Ernährung

Essen ist weit mehr als reine Nahrungsaufnahme – wie jedes Grundbedürfnis ist es tief mit unseren Emotionen und unserem seelischen Zustand verknüpft. Viele Menschen benutzten oft ihre Ernährung um Stress, Langeweile, innere UnruheInnere Unruhe oder ein emotionales Trostbedürfnis zu besänftigen.

Ein gestörtes Essverhalten steht immer in einer Wechselwirkung mit der Psyche. Manche Menschen essen übermäßig viel, um sich abzulenken oder innere Leere zu füllen, während andere den Appetit verlieren, wenn sie emotional belastet sind. Besonders problematisch wird es, wenn Essen mit Schuldgefühlen, Kontrolle oder einem verzerrten Selbstbild verknüpft ist. Diäten oder strikte Ernährungsregeln verstärken diesen Kreislauf oft noch weiter, weil sie das natürliche Gespür für Hunger und Sättigung untergraben.

Anzeichen ungesunden Essverhaltens

01

Emotionales Essen

Nahrungsaufnahme als Reaktion auf Stress, Langeweile oder negative Emotionen, anstatt auf tatsächlichen Hunger.

02

Zwanghafte Kontrolle oder Verzicht

Strenge Essensregeln, Kalorienzählen oder das Gefühl, sich Essen „verdienen“ zu müssen.

03

Schuld- und Schamgefühle nach dem Essen

Das Gefühl, „versagt“ zu haben oder sich für bestimmte Lebensmittel zu bestrafen.

04

Unregelmäßige oder zwanghafte Essensmuster

Phasen von übermäßigem Essen und anschließendem Hungern oder Fasten.

05

Körperfixierung und Selbstwert über das Gewicht definiert

Ständiges Vergleichen mit Idealbildern und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper.

06

Soziale Isolation wegen Essen

Vermeidung von gemeinsamen Mahlzeiten oder Angst, in der Öffentlichkeit zu essen.

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Behandlung von ungesunden Essverhalten

In der Praxis werden die Methoden und Inhalte der Therapie individuell angepasst. Das ist zur Verbesserung des Ernährungsverhalten besonders wichtig, weil dieses Phänomen unterschiedlichste Ursachen haben kann. 

Mögliche Schritte der Behandlung.

Aufdecken unbewusster Muster

Viele Essgewohnheiten sind tief im Unbewussten verankert und haben wenig mit rationalen Entscheidungen zu tun.

Bearbeitung von Scham und Selbstbild

Negative Überzeugungen über den eigenen Körper oder ein belastetes Verhältnis zu Nahrung entstehen oft durch frühere Erfahrungen.

Regulierung emotionaler Essensimpulse

Manche Betroffene entwickeln ritualisierte Verhaltensweisen oder zwanghafte Gedanken, um ihre Angst vermeintlich unter Kontrolle zu halten.

Stärkung der intuitiven Körperwahrnehmung

Durch Hypnose kann die Verbindung zum natürlichen Hungergefühl und zur Sättigung wiederhergestellt werden.

Wie entsteht ein ungesundes Essverhalten?

Unsere Beziehung zum Essen entwickelt sich nicht erst im Erwachsenenalter, sondern beginnt bereits in der frühen Kindheit. Eltern, Erziehungsmuster und soziale Einflüsse prägen, wie wir Nahrung wahrnehmen – ob als etwas Natürliches oder als etwas, das mit Belohnung, Kontrolle oder Schuldgefühlen verknüpft ist.

Wer in einem Umfeld aufwächst, in dem Essen mit Trost oder Anerkennung gekoppelt ist, verinnerlicht oft unbewusst, dass Nahrung eine emotionale Funktion erfüllt. Ebenso können strenge Essensregeln oder eine übermäßige Fixierung auf das Gewicht in der Kindheit dazu führen, dass sich eine starre und zwanghafte Beziehung zum Essen entwickelt.

Besonders problematisch ist der Einfluss sozialer Normen und Medien. Viele Menschen orientieren sich an unrealistischen Körperbildern und erleben dadurch eine ständige Unzufriedenheit mit sich selbst. Sie versuchen, sich über ihr Essverhalten zu kontrollieren, entwickeln Schuldgefühle nach dem Essen oder fühlen sich minderwertig, wenn sie vermeintlich „schlechte“ Lebensmittel konsumieren.

Diese unbewussten Muster führen oft zu einem gestörten Selbstbild: Essen wird nicht mehr als natürliche Notwendigkeit erlebt, sondern als etwas, das bewertet wird. In vielen Fällen liegt der Fokus mehr auf äußeren Vorgaben als auf den tatsächlichen Bedürfnissen des Körpers.

Zur Wirksamkeit der therapeutischen Hypnose bei ungesunden Essverhalten

In der therapeutischen Praxis zeigt sich, dass Klienten durch Hypnose oft eine tiefere Verbindung zu ihrem Körper entwickeln. Sie berichten, dass sie sich bewusster ernähren, weniger von Emotionen getrieben essen und insgesamt mehr Ruhe im Umgang mit Nahrung empfinden. Anstatt sich durch äußere Regeln oder Verbote zu steuern, entsteht ein natürlicheres, intuitives Verhältnis zur Ernährung.

Auch Studien zeigen, dass Hypnose bei der Veränderung von Ernährungsgewohnheiten wirksam sein kann. Eine Metaanalyse von Allison & Faith (2012) untersuchte den Einsatz von Hypnose bei emotionalem Essen und Heißhungerattacken und stellte signifikante Verbesserungen fest. Die Teilnehmer berichteten über ein verringertes Verlangen nach ungesunden Lebensmitteln sowie eine bessere Wahrnehmung von Hunger- und Sättigungsgefühlen.

Auch das Deutsche Ärzteblatt (2018) bestätigt, dass Hypnotherapie gezielt Einfluss auf Essverhalten und unbewusste Ernährungsmuster nehmen kann. Besonders bei emotionalem Essen oder zwanghaften Diäten erweist sich Hypnose als wirksame Methode, um das innere Gleichgewicht wiederherzustellen.

In der therapeutischen Praxis zeigt sich, dass Klienten durch Hypnose oft eine tiefere Verbindung zu ihrem Körper entwickeln. Sie berichten, dass sie sich bewusster ernähren, weniger von Emotionen getrieben essen und insgesamt mehr Ruhe im Umgang mit Nahrung empfinden. Anstatt sich durch äußere Regeln oder Verbote zu steuern, entsteht ein natürlicheres, intuitives Verhältnis zur Ernährung.

Trotz der hohen Wirksamkeit dieser Methode ist ein vieldimensionaler Behandlungsansatz wichtig für nachhaltige Ergebnisse. Vor allem wenn Komorbiditäten wie depressive Zustände, Angststörungen oder Schlafprobleme mitwirken.  

1:1 Sitzungen Gesprächstherapie

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